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Über mich

Hallo 👋
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Ich bin Hardik Mehta und baue seit rund zwanzig Jahren Software, auf die sich andere Menschen verlassen.

Die kurze Fassung: Angefangen habe ich mit Kredit- und Kartenautorisierungssystemen für eine Bank in München. Danach folgten zehn Jahre als Berater und Architekt für Unternehmen wie BMW, Daimler, MediaMarkt Saturn und Payback. Dann habe ich ein Startup mitgegründet und als CTO geführt. Heute arbeite ich als GenAI Solution Architekt bei Thinkproject an der Cloud-Plattform, mit der Europas Bau- und Architekturteams arbeiten.

Die längere Fassung: Ich lande immer wieder in derselben Situation, nur aus verschiedenen Richtungen. Ein wirklich schwieriges technisches Problem, ein Termin, der sich nicht verschieben lässt, und ein Raum voller Menschen, die sich erst einig werden müssen, bevor überhaupt etwas gebaut werden kann. Genau das ist am Ende die eigentliche Aufgabe.

Ein Unternehmen führen
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2020 habe ich CINE.BOX mitgegründet und als CTO verantwortet. Wir hatten rund drei Monate, um ein komplettes Filmfestival online zu bringen, und der Termin war das Festival selbst. Zu spät liefern war schlicht keine Option.

Entstanden sind Live-Streaming, ein Ticket- und Filmpass-System, mehrere Nutzerrollen, Geoblocking, Kopierschutz und das Publikumsvoting für den Publikumspreis. Im echten Betrieb waren das rund 61.000 Zugriffe, 39.054 Filmsichtungen (mehr, als in den Kinos überhaupt Plätze zur Verfügung gestanden hätten), 12.795 registrierte Nutzerinnen und Nutzer, 11.034 Einzeltickets und 590 Festivalpässe.

Auf zwei Entscheidungen bin ich bis heute stolz. Erstens haben wir Rechteschutz als Architekturfrage behandelt und nicht als juristische. Eine geschlossene Ethereum-Blockchain hat jedem Zuschauer einen eindeutigen ERC-721-Token zugewiesen. Das ergab eine manipulationssichere Identität, ein echtes Publikumsvoting nach dem Prinzip „eine Person, eine Stimme", und ein individuelles Wasserzeichen-Verfahren, mit dem sich jede widerrechtlich verbreitete Kopie bis zur Quelle zurückverfolgen ließ. Zweitens sind wir schlank geblieben. Die gesamte Plattform lag bei etwa 6 Prozent des Festivalbudgets.

In einer unabhängigen Begleitforschung im Auftrag des saarländischen Wirtschaftsministeriums wurde das Projekt später als Leuchtturmprojekt für Blockchain in Deutschland gewürdigt. Rund 69 Prozent der über 1.300 befragten Besucherinnen und Besucher bewerteten das digitale Festival als gut oder sehr gut.

Plattformen im großen Maßstab
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Dreieinhalb Jahre war ich Senior Solution Architekt bei der Hilti Entwicklungsgesellschaft und habe an der AWS-basierten IoT-Cloud-Plattform gearbeitet, die Werkzeuge auf der Baustelle mit den Menschen verbindet, denen sie gehören. Ich habe an der technischen Roadmap mitgewirkt, die Architektur für IoT-Funktionen verantwortet und viel Zeit in dem Raum verbracht, der zwischen dem liegt, was das Business wollte, und dem, was die Plattform tatsächlich tragen konnte.

Ein guter Teil davon war unspektakuläre Arbeit: Logs in günstigere Speicherklassen verlagern, hinterfragen, wie oft Lambda-Funktionen tatsächlich laufen müssen, und einen erheblichen Teil unserer Observability- und Compute-Kosten einsparen, ohne dass jemand ein Feature verloren hätte.

Wovon ich überzeugt bin
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Termine halten. Eine Plattform, die nach dem Festival fertig wird, ist keine Plattform. Über den Umfang lässt sich reden, über das Datum meistens nicht, und das früh offen anzusprechen ist ein Zeichen von Respekt.

Eine Cloud-Rechnung ist ein Architekturdokument. Wenn sie schneller wächst als die Nutzerzahl, ist das kein Einkaufsthema, sondern ein Designproblem. Und es lässt sich in der Regel in Tagen lösen, nicht in Quartalen.

Datenschutz gehört in den Entwurf, nicht in die Abnahme. Jeder Compliance-Unfall, den ich aus der Nähe gesehen habe, fing damit an, dass die DSGVO als Hürde am Ende behandelt wurde statt als Rahmenbedingung von Anfang an.

Das Schwierige ist selten die Technik. Schwierig ist es, Entwicklung, Produkt, externe Partner und Management dazu zu bringen, dasselbe Bild im Kopf zu haben. Genau daran habe ich Freude gefunden.

Hobby
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Am glücklichsten bin ich, wenn ein Teleskop, eine Kamera oder ein Cajon in Reichweite ist. Astronomie fasziniert mich seit Langem, und ich reise und fotografiere, wann immer sich die Gelegenheit ergibt.

Hardik Hobby
Hardik

Häufige Fragen
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Was machen Sie beruflich?
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Ich bin GenAI Solution Architekt bei Thinkproject und arbeite an Cloud- und KI-Plattformen für die Bau- und Architekturbranche. Davor war ich dreieinhalb Jahre Senior Solution Architekt bei Hilti und davor Mitgründer und CTO von CINE.BOX.

Was ist Ihr Hintergrund?
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Über zwanzig Jahre in Softwareentwicklung und Architektur, in Banking, Video on Demand, Automotive, Handel, Medien und Bautechnologie. Ich habe einen Master of Science in Nuclear Applications von der FH Aachen und einen Bachelor of Engineering in Elektrotechnik von der Gujarat University. Wie ich von der Kernphysik zur Softwarearchitektur gekommen bin, ist eine längere Geschichte.

Wo sind Sie ansässig?
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Im Großraum München, in der Nähe von Landsberg am Lech. Ich arbeite mit Kunden in München, Augsburg und Umgebung sowie remote europaweit.

Mit welchen Technologien arbeiten Sie?
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Vor allem AWS, dazu GCP, Kubernetes, Terraform, Java, Kotlin, Python und Go. Auf der KI-Seite RAG, agentische Systeme, MCP-Server, LangChain und LangGraph, Vertex AI und Bedrock.

In welchen Sprachen arbeiten Sie?
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Deutsch und Englisch, beides fließend. Hindi und Gujarati sind meine Muttersprachen.

Nehmen Sie Beratungsprojekte an?
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Ja, ausgewählt. Mein Schwerpunkt liegt auf AWS-Kostenoptimierung, Security-Reviews und DSGVO-Aufstellung für B2B-SaaS- und Industrieunternehmen. Sie erreichen mich unter [email protected].